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Fr., 29. Sept.

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Chur

2 Gehörnte für ein Halleluja / 4 cornas per ün Halleluja

Witziges Musiktheater zwischen Oper, Pop und Boxkampf, mit Dialogen in den drei Kantonssprachen

2 Gehörnte für ein Halleluja / 4 cornas per ün Halleluja
2 Gehörnte für ein Halleluja / 4 cornas per ün Halleluja

Zeit & Ort

29. Sept. 2023, 20:00

Chur, Engadinstrasse 43, 7000 Chur, Schweiz

Information

2 Gehörnte für ein Halleluja / 4 cornas per ün Halleluja 

Witziges Musiktheater zwischen Oper, Pop und Boxkampf, mit Dialogen in den drei Kantonssprachen  

Eintritt: CHF 42.- regulär | CHF 25.- reduziert (Studierende, Schüler:innen, Kulturlegi)  

Eine Frau, die ihren Ehemann schlägt und zwei Männer, die sich duellieren, um die Frau nicht behalten zu müssen - es ist der Bruch mit der Erwartungshaltung, die Donizettis Einakter „Rita“ zu einem kleinen Juwel unter den Kurzopern macht. Angereichert mit Musik von Wagner, Schumann, Grönemeyer und den Comedian Harmonists geht die Oper auf Reisen mit Halt in Zuoz, Ftan, Chur und im Künstlerhaus Boswil. Operetta Ardez geht in viadi. Halleluja!  

OPERETTA ARDEZ freut sich, nach „La spusa chapriziusa“, erneut ans Werk zu gehen, um ein Stück mit dem gewissen Etwas zu kreieren. 

2021 wurde Rossinis erste Oper, in einer Zusammenarbeit mit Opera Engiadina, erstmals ins Rätoromanischeübertragen- heuer wird Donizettis „Rita“ mit Musik verschiedenster Stilrichtungen und unterschiedlichster Epochen angereichert und mit neuen Texten des Regisseurs Ivo Bärtsch versehen. So entsteht eine kunterbunte musikalische Mischung, die mit einfachen Mitteln und viel Witz auf die Bühne gebracht wird. Getreu ihrer Intention, spartenverbindendes Musiktheater für Menschenausserhalb dergrossenZentren zu machen, geht ein kleineres Format mit dem etablierten Ensemble auf Reisen.  

Eine Frau, zwei Männer - Zutaten für eine Klischeeoper? Nicht so diese: Donizetti schrieb den Einakter zu seinem persönlichen Vergnügen und macht sich darin subtil über die immer wiederkehrenden Motive im Genre der Oper lustig. Rita ist dabei eine zufriedene Hotelbesitzerin, die in ihrer Ehe mit Beppe die Hosen anhat. Wenn der Arme nicht pariert, bekommt er Prügel! Es ist klar, dass Beppe in dieser Beziehung nicht gleich glücklich ist wie seine Frau. Dankbar nimmt er daher die Ratschläge eines neuen Gastes entgegen, der ihmempfiehlt,sichtatkräftiggegen die Allüren seiner Frau zu wehren. Da stellt sich heraus, dass eben dieser Gast der verstorben geglaubte Mann Ritas ist - Gasparone. Dieser ist gekommen, um die Heiratsurkunde seiner verbrannt geglaubten Frau zu holen. Es kommt, wie es kommen muss: die Männer duellieren sichweil sie beide vermeiden wollen, mit Rita verheiratet zu bleiben…  Grosse Gefühle und viel Witz sind auch in der Auswahl der zusätzlichen Musik, die vom Churer Duri Collenberg für die eigens zusammengestellte Wirtshauskappelle arrangiert wird, zu hören. Das Publikum darf sich auf eingängige Melodien von Donizetti, Tiefgang mit Wagner und Schumann, Schmunzelmomente mit Grönemeyer und den Comedian Harmonists und berührende Schönheit von romanischen Volksliedern freuen. 

In gut 90 Minuten wird so für jeden und jede etwas dabei sein – musikalisch oder sprachlich - werden doch alle drei Bündner Sprachen bedient.  

Die Mezzosopranistin Gianna Lunardi (Rita), der Tenor Daniel Bentz (Beppe) und der Bariton Chasper Curò Mani (Gasparo) werden von einer einzigartigen Wirtshauskapelle bestehend aus Anne Battegay (Violine), Jojo Kunz (Kontrabass), Franco Mettler (Klarinette/Sax), Gabriel Brandigi (Horn), Simon Bächinger (Klavier/Perkussion) und Thomas Weber (Akkordeon) begleitet. Regie führt Ivo Bärtsch, die Kostüme konzipiert Briony Langmead und die Musik arrangiert Duri Collenberg.

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