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Fr., 13. Nov. | Postremise

KONZERTANT mit der Hanneli-Musig

- ABGESAGT - Der Verband Schweizer Volksmusik Graubünden bedauert. Eine bunte Zusammenstellung von bestens bekannten Grössen aus der Schweizer Volksmusikszene bringen die Tanzmusik unserer Urgrosseltern zum Klingen. -- eine Veranstaltung des Verbands der Schweizer Volksmusik -- Türöffnung 18:30
KONZERTANT mit der Hanneli-Musig

Zeit & Ort

13. Nov. 2020, 20:00
Postremise, Engadinstrasse 43, Chur, Schweiz

Information

Eintritt: 25.- / VSV-Mitglieder: 20.- / Jugendl.: 10.-

Eine bunte Zusammenstellung von bestens bekannten Grössen aus der Schweizer Volksmusikszene bringen die Tanzmusik unserer Urgrosseltern zum Klingen.

Diese Musik wird frisch und ungezwungen gespielt und kommentiert, und im zweiten Teil der Konzerte werden auch regionale und musikalische Vorlieben des Publikums berücksichtigt.

Dani Häusler,  Klarinette

(Gewinner des Innerschweizer Kulturpreises 2011)

(Träger des Goldenen Violinschlüssels 2017)

Geboren 1974 in Zug, aufgewachsen in Unterägeri. Er begann mit 11 Jahren Klarinette zu spielen. Bald darauf tritt er mit den Gupfbuebä regelmässig an allen möglichen Anlässen auf: 1989 folgte das Klarinettenstudium bei Gian-Battista Sisini am Konservatorium Luzern, wo er 1994 das Lehr- und 1996 das Konzertdiplom erlangte. Ab 1997 rege Zusammenarbeit mit Markus Flückiger (Schwyzerörgeli). Mit Pareglish und Hujässler mischten sie die Schweizer Volksmusik auf und beeinflussten sie nachhaltig.

Dani Häusler ist als Berufsmusiker hauptsächlich in und um die Schweizer Volksmusik aktiv. Seine festen Formationen: Hujässler, Hannelimusig, Gupfbuebä, Dani Häusler-Komplott.

Einem breiten Publikum bekannt wurde er als Band-Leader der SRF-Husmusig in der TV-Sendung SFR bi de Lüt-live, und als Redaktor bei der SRF-Musikwelle.

Als Musiklehrer ist er an der Musikschule Schwyz, am Haus der Volksmusik in Altdorf und an der Musikhochschule Luzern-Musik tätig.

Johannes Schmid-Kunz, Violine, Blockflöte

Der Allrounder der Schweizer Volksmusikszene aus Bubikon studierte an der Uni Zürich Geschichte, Publizistik und Musikwissenschaft. Anschliessend absolvierte er an der ZHW Winterthur das Nachdiplomstudium Kulturmanagement. Er wohnt mit seiner Frau Nina und den drei Kindern Andrea, Gian-Luzi und Flurina in Bubikon, wo auch seine AAA-Agentur, Büro für Kulturmanagement domiziliert ist. Der Multiinstrumentalist, Trachtenspezialist, Brauchtumskenner und Volkstanzleiter war 2002 für die Volksmusikprogrammierung an der EXPO.02 verantwortlich. Nebst der Hanneli-Musig spielt er in der Tanzkapelle Ueli Mooser (www.tanzkapelle.ch) und in der "Streichmusik vom Gwandsenn" mit. Er leitet die Singwochen in Quarten (www.die-singwochen.ch) und ist als Produktionsleiter verantwortlich für die Festivals Stubete am See (www.stubeteamsee.ch) und Alpentöne (www.alpentoene.ch). Johannes Schmid-Kunz ist Tanzleiter im Volkstanzkreis Zürich (www.volkstanzzuerich.ch). Er ist auch in der Kulturförderung tätig, unter anderem als Stiftungsrat bei der Pro Helvetia.

Ueli Mooser, diverse Instrumente

(Träger des Goldenen Violinschlüssels 2010)

Ueli Mooser wurde am 24. Januar 1944 in Birmensdorf bei Zürich geboren. Nach privatem Klavierunterricht und später am Lehrerseminar Küsnacht studierte er am Konservatorium in Zürich Kontrabass und Klarinette. Sein Kontakt zur Ländlermusik begann mit der Ländlerkapelle Zoge-n-am Boge bzw. Thomas Marthaler, Josias Jenny und später Peter Zinsli. Ueli Mooser hängte seinen ursprünglichen Lehrerberuf an den Nagel und lebte fortan als freischaffender Musiker. Rein aus "Gwunder" erlernte er weitere Instrumente und wurde so zum begehrten Multi-Instrumentalisten, einem "Stör-Musikanten", welcher in vielen Formationen aushilfsweise mitspielte. Seine Kenntnisse und Fähigkeiten auf verschiendenen Instrumenten führten dazu, dass er anfing sich mit der Ländlermusik auch "positiv" kritisch auseinander zu setzen. Zu seinen sog. "experimentellen" Produktionen zählen u.a. Rocktümlicher Volk-n-Roll, Wundertüte und Ueli's Rasselbandi. Er entwickelte eine spezielle Vorliebe für die ausländische Folklore. Er versuchte geeignete Elemente davon in die Schweizer Volksmusik zu integrieren und legte sich, zusammen mit seiner Frau Chatrina ein riesiges Noten- und Tonträger-Archiv an. Ueli Mooser arbeitete bis zu seiner Pensionierung Mitte 2007 bei Schweizer Radio DRS1 als Redaktor für volkstümliche Sendungen. Er hat auch ein Lehrmittel verfasst: "Die instrumentale Volksmusik". https://instrumentale.volksmusik.ch/

Seit 2015 Kapellmeister der Tanzkapelle Ueli Mooser www.tanzkapelle.ch

Fabian Müller, Cello, Bratsche

Nebst seiner Komponistenlaufbahn befasst er sich seit seiner Kindheit mit Schweizer Volksmusik und gilt als einer der massgebenden Vordenker und Erneuerer. Während zehn Jahren (1991 bis 2002) arbeitete er an der Herausgabe der Hanny Christen-Sammlung. Er war Gründer und Leiter (1990-2006) des Mülirad-Verlages (www.muelirad.ch) und initiierte das «Haus der Volksmusik» in Altdorf (www.hausdervolksmusik.ch).

Als Musiker suchte er im «Neuen Original Appenzeller Streichmusik Projekt» und den Helvetic Fiddlers (Musiques Suisses) nach neuen Wegen in der Volksmusik. Fabian Müller wurde 2012 mit dem Kunstpreis Zollikon ausgezeichnet und war 2016 für den «Schweizer Musikpreis» des Bundesamtes für Kultur BAK nominiert.

Fränggi Gehrig , Akkordeon

Franz (Fränggi) Gehrig wurde 1986 geboren und ist in Andermatt (Uri) aufgewachsen. Als 8-jähriger begann er mit dem Spiel auf dem Akkordeon. Es folgten die ersten öffentlichen Auftritte mit der Hüüsmüsig Gehrig, einer Formation, die immer noch besteht. Mit der Zeit hat sich Fränggi Gehrig zu einem vielseitigen Akkordeonisten entwickelt. Heute arbeitet er als freischaffender Musiker und Komponist und ist bei diversen musikalischen Projekten engagiert.  Obwohl seine Wurzeln in der traditionellen Schweizer Volksmusik liegen, widmet er sich immer mehr auch der experimentellen Volksmusik, sowie anderen Stilrichtungen.

Nach seinem Abschluss als Bauingenieur an der HSR Rapperswil studierte er an der Musikhochschule Luzern Akkordeon im Profil Jazz mit Schwerpunkt Volksmusik, sowie Komposition. Im Sommer 2016 wurde er mit dem Preis der FONDATION SUISA in der Kategorie "neue, aktuelle Volksmusik" ausgezeichnet.

Peter Gisler (bis 2018 Chrisoph Mächler), Kontrabass und Schwyzerörgeli

1966 in Spiringen (Uri) geboren, lebt heute mit seiner Familie in Altdorf. Nach der Möbelschreinerlehre liess sich Peter Gisler bei der renommierten Firma Burger & Jacobi in Biel im Klavierbau und im Klavierstimmen ausbilden. 1992 Gründung vom Musikhaus Gisler GmbH, Altdorf, www.musikhaus-gisler.ch. Im Jahre 2005 erwarb er das Kontrabasslehrdiplom. Im Januar 2006 übernahm er den Mülirad-Verlag, www.muelirad.ch, von Fabian Müller, Zürich.

Peter Gisler spielt als Zuzüger in verschiedenen Orchestern und Volksmusik-Gruppen mit (u.a. 21st Century Symphony Orchestra, Akkordeonduett Gisler-Schmidig, D’Müliradler).