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Mi., 20. Sept.

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Chur

Das Maddock Manifest (Film)

«Eine erfrischend surrealiatische Reflexion der letzten zwei Jahre» — Filmbulletin Kinofilm von Benjamin Burger und Dimitri Stapfer

Das Maddock Manifest (Film)
Das Maddock Manifest (Film)

Zeit & Ort

20. Sept., 20:00

Chur, Engadinstrasse 43, 7000 Chur, Schweiz

Information

DAS MADDOCK MANIFEST FILM

Zwischen dem 20.9 – 23.9, zeigt die Postremise zum ersten Mal die Kinofilmadaption und das gleichnamige Theaterstück«Das Maddock Manifest» von Benjamin Burger als Doppelfeature. Das Theaterstück hatte 2019 Premiere. Der Film wurde während der Lockdowns 2020 als spontane Reaktion auf die damaligen Gastspielabsagen des Theaterstücks gedreht. Requisiten, Kostüme und Monologe des Stückes werden darin zu einer eigenständigen bildgewaltigen Reflexion über die Zeit verarbeitet, in der das Publikum plötzlich verloren ging.

Alles beginnt in einem leeren Theater. Auf der Suche nach einem Manuskript, das die Welt verändern soll, begibt sich der Schauspieler Ben auf eine Odyssee. Er begegnet einem fliegenden Fisch, einem Telefon ohne Wählscheibe, einem Orakel namens Enigma und einer mystischen Hundegestalt in einer verlassenen Berglandschaft – Wirklichkeit und Sehnsüchte verschachteln sich untrennbar auf seiner bildgewaltigen Reise. Eine moderne Fabel über Einsamkeit und den Wunsch nach Veränderung.

Im April 2020 sollte Das Maddock Manifest auf Gastspieltour durch verschiedene Theater gehen. Aufgrund der Pandemie wurde aber sämtliche Auftritte abgesagt. Daraufhin hat Benjamin Burger gemeinsam mit Dimitri Stapfer (Regiedebut) beschlossen einen Spielfilm aus dem Material zu produzieren. Ausgangspunkt war ein leergefegtes Theaterhaus. Mit einer fünfköpfigen Filmcrew begaben sie sich im Theater in 14-tägige Quarantäne und begannen mit den Dreharbeiten, die sie im zweiten Lockdown bis in den unvorhergesehenen Jahrhundertschnee in die Tessiner Berge führten.

Der Film ist eine eigenständige cineastische Interpretation des Theaterstücks und ist kein Mitschnitt. Wer den Film gesehen hat, wird Requisiten, Kostüme und Textpassagen im Theaterstück wiedererkennen, jedoch in einem anderen Kontext. Das Manifest von dem Künstler Hermann Maddock, um das sich das Theaterstück dreht, wird im Film nicht behandelt. Stattdessen folgen die Zuschauer:innen der Figur Ben dabei, wie er versucht ein eigenes Manifest als Theaterskript zu schreiben und in seiner Isolation die Theaterwelt immer mehr zu seiner Wirklichkeit wird.

Der Film feierte Weltpremiere an den Solothurner Filmtagen (2022).

Trailer

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